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  • Optische Umsetzer

    Die optische Signalübertragung für Satellitenempfang ist eine noch recht wenig genutzte, aber sehr interessante Technologie. Optische LNBs sind im Prinzip Quattro-LNBs, die jedoch die Signale aller vier Ebenen gemeinsam durch ein einziges Lichtleiterkabel (Glasfaserkabel) übertragen. Das optische Signal kann man mit Hilfe optischer Verteiler mehrfach aufsplitten. An die Enden der optischen Kabel kommen Konverter; diese sind entweder als Twin- oder Quad-Konverter ausgelegt (zum Direktanschluss von max zwei bzw. vier Receivern) oder als Quattro-Konverter (um einen Multischalter mit beliebig vielen Abgängen nachzuschalten).
    Die optische Übertragung hat vor allem zwei Einsatzgebiete:
    1) Verteilung von Satellitensignalen an viele Empfänger, obwohl im Leerrohr kein Platz für vier Koaxialkabel ist (=Voraussetzung für die Speisung eines Multischalters bzw. wenn kein Einkabelsystem verwendet werden soll); man zieht das optische Kabel anstelle eines vorhandenen Koaxkabels bis in die einzelnen Wohnungen bzw. zu dem aktuellen Verteilpunkt einer bestehenden Sternverteilung. Da das optische Kabel nur ca. 4 mm Durchmesser hat, passen in die meisten Leerrohre sogar mehrere davon (z. B. um mehrere Satellitenpositionen zu empfangen).
    2) Verteilung von Satellitensignalen über lange Stecken ohne Zwischenverstärker, z. B. in Wohnsiedlungen mit Gemeinschaftsantenne; das optische Signal übersteht problemlos auch mehrere Kilometer Kabelweg (Leitungsverluste von nur ca. 0.3db/km).
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